Du liest gerade Bars, die die Welt bedeuten: Schall und Rauch. Du kannst einen Kommentar abgeben oder Trackback hierher setzen.
Neuere »« Ältere1993: Moik-Tonstudio in Deggendorf. Die Grande Dame des bayerischen Liedguts, Nicki, nimmt den Meilenstein “I will wieda zruck zu Dir!” auf. Weil sie kurz darauf eine Stelle bei der örtlichen Brauerei antritt, fällt die geplante englische Übersetzung ins Fass.
2048: Ein Scheich aus Dubai stirbt auf dem Rückflug in die Emirate in seinem Privatjet, nachdem ihm in einer Bogenhausener Privatklinik eine Leber eingesetzt worden ist. Die hatte er mit drei arabischen Vollblütern und einer Ölquelle bezahlt.
2032: Das Kadaver von Karl-Heinz Wildmoser wird im Wildschwein-Gehege des Tierparks Poing völlig entstellt aufgefunden. Die Beamten der Münchner Kripo munkeln hinter vorgehaltener Hand, dass der Wirt immer wieder versucht haben soll, eine Sau zu penetrieren.
2033: Da die Wildmoser-Söhne für eine Nachfolge nicht in Frage kommen (Knast, Cayman Islands), übernehmen der http://www.facebook.com/photo.php?pid=480166&id=650512637 und der Max, stadtbekannte Großgastronomen (”P1“, “Schall und Rauch”, “Würsteltreff Giesing”), sein Wiesn-Zelt. Dem Münchner Abendblatt erklären sie, dass http://www.facebook.com/photo.php?pid=480166&id=650512637 die erste Geige spielen wird, während der Max gleich die ganze Kapelle leitet, sicher ist sicher. Dasselbe Blatt enthüllt exklusiv, dass Wildschwein Fritz den Wildmoser auf die Keiler genommen hat, weil der nicht von Sau Rita lassen wollte. Titelzeile: “Jetzt hat sich der Wild ausgemosert!”
2011: Hannelore S., Frau des Bonvivants Felix H., reicht die Scheidung ein, weil ihr Gatte nach einer Nacht im “Schall und Rauch” die Hochzeitsgeschenke bei E-Bay verschleudert, und dem, der alles kauft, als Bonus noch einen Beischlaf mit “seiner Hannelore” anbietet. Vor dem Richter spricht H. von Drexis “tödlicher Mischung” und wird daraufhin in die psychiatrische Anstalt in Haar eingewiesen, Diagnose der behandelnden Ärztin: “H. stellt eine unberechenbare Gefahr für die Gesellschaft dar.” Horst F., der die Geschenke und Hannelore ersteigert hat, soll mit einer Nacht in der Herbertstraße vertröstet werden, woraufhin er in San Francisco E-Bay verklagt. Er siegt, E-Bay macht dicht.
2003: Neben dem “Schall und Rauch” eröffnet das “Brik”, baut auf Fusion-Cuisine, Flachbildschirme und Fitnessdrinks. Dem “Schall und Rauch” wird ein herber Umsatzrückgang oder gleich der komplette Untergang prognostiziert.
2008: Das “Brik” schließt, sein Betreiber schreibt sich an der LMU in Theologie und Sozialwissenschaften ein.
2013: Iris W., zweite Frau des geistigen Irrläufers Felix H., reicht einen Tag nach der Hochzeit die Scheidung ein, weil er die Toiletten des “Schall und Rauch” mit Jahrgangschampagner putzt, “ich pack dieses Schei…haus einfach nicht mehr, ich pack’s nicht mehr!” schreiend. Bei seiner Ankunft in der Geschlossenen in Haar begrüßt er Krankenpfleger Heinz I. mit Küsschen und macht ihm einen Heiratsantrag.
2034: Den Wiesnwirten Max und http://www.facebook.com/photo.php?pid=480166&id=650512637 wird die Konzession entzogen, weil sie allen altgedienten Kellnerinnen fristlos kündigen und zwei Wochen vor Anstich ein “Titten-Casting” veranstalten. Voraussetzungen der Bewerberinnen: 190-60-190, U18, langjährige Erfahrung im Bedienen. Dem Abendblatt gegenüber sprechen die Star-Wirte von einem “Missverständnis”.
2035: Seit Max und http://www.facebook.com/photo.php?pid=480166&id=650512637 sich wieder ums Schall kümmern, kommt auch Felix H. wieder. Ihm zuliebe hat die schwedische Marke “Absolut” Wodkafässer entworfen.
2048: Heidi F., sechste Frau des Barboys Felix H., reicht während der Hochzeit die Scheidung ein, weil er während der Trauung zum Weihwasser rennt, es auf Ex leert, und danach “machst mir noch Einen MÄX”, durch die Kirche brüllt. Heidis Vater bringt H. daraufhin um, in dem er ihm intravenös sechs Liter Apfelsaftschorle spritzt.
2048: Während der Beerdigung spielen sie Nicki, auf ihrer CD von 1993 auch das Lied “Schall und Rauch”. “Der Klügere kippt nach!” steht auf dem Grabstein. Auf den Leichenschmaus wird verzichtet, seinem Hund vererbt H. den Anschreibezettel vom “Schall und Rauch”, die restlichen Schulden werden mit seiner Leber getilgt, die er vor seinem Tod einem Klinikum in Bogenhausen überlassen hat.
Noch keine Kommentare.
Die Angabe von Name und Email (wird nicht veröffentlicht) ist erforderlich!
Kommentare dürfen die fogenden XHTML Tags enthalten:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>
Copyright © 2007 Schall & Rauch | Alle Rechte vorbehalten powered by WP 2.1.3 | Seite geladen in 4.35 Sekunden |