Aufgewacht. Schwerer Kopf, bleierne Glieder. Unglaublicher Durst. Eine Stimme wie John Wayne – wieder mal zuviel geraucht.
Draußen scheint die Sonne, es ist heiß. Man hört Leute lachen, Stimmen. Ein Blick zur Uhr. Halb neun. Vermutlich etwa drei Stunden geschlafen.
Der Versuch, sich an den Abend zu erinnern. Hat alles eigentlich ganz harmlos angefangen. Ein paar Gläser Prosecco, irgendwann dann ein, zwei Cubas.
Fragmente von Gesprächen kommen langsam zurück. Ach Gott! Viel gelacht, viel philosophiert. Mitgesungen. Geraucht, getrunken.
Nach dem letzten Drink draußen ein Taxi gesucht. Mit so einer guten Laune kann man auf gar keinen Fall nach Hause gehen! Ein paar Leute zum Mitkommen überredet. Wunderbar.
Versucht, mit dem Türsteher des Clubs über den Eintrittspreis zu verhandeln. Nicht geglückt. Egal. Drinnen erstmal zur Bar. Einen Cuba, bitte! Freudig das Getränk entgegengenommen. Mann, ist der schlecht eingeschenkt hier. Kopfschütteln. Keine Energie mit dem Barmann zu diskutieren.
Eine Runde gedreht. Ein paar Freunde getroffen. Noch ein Drink. Etwas getanzt, gelacht, geredet, getrunken, geraucht, geflirtet, glücklich gewesen.
Und jetzt dieses Pochen im Kopf. Hunger und Durst. Also in die Küche. Und zwei Aspirin. Dann noch mal eine Runde schlafen.
Das Telefon klingelt. Es muss etwa Mittag sein. „Und“, fragt die Stimme, „treffen wir uns zum Frühstücken im Schall?“
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